28. Juli 2021
Und dann sind es stille Wege, die wir gehen und sehen, dass Lichter uns vorwärts tragen, Ja sagen, zu dem, was vor uns liegt. Wir stolpern durch eine Welt, die so anders scheint. Beweint, was zerstört und in Trümmern liegt und uns doch aneinander schmiegt. Und irgendwo unter Steinen, die uns stolpern lassen, wartet Zuversicht, die nicht zu finden ist… mit nur einem Licht. Manchmal sind es stille Wege, die wir gehen und sehen, dass … viele Lichter vorwärts tragen.
22. Juli 2021
Es sind Tage, die in Trümmern liegen, über Pläne siegen, das Gestern zu Geröllbergen zusammenschieben. Es sind Träume und Leben, die in Fluten versinken, ertrinken, unwirklich werden, im Angesicht von Wassermassen, in denen Menschen ihr Zuhause, ihre Zuversicht, ihr Leben lassen. Wir stehen fassungslos, vor verschütteten Wegen, die gestern noch vor uns lagen und tragen Schlamm aus Häusern, das Leben aus Kellern und uns vorwärts. Rückwärts ist keine Richtung. Es sind Tage, die zeigen...
08. Juli 2021
Dahinter… Überleben. Hinter Fassaden, hinter „Alles wird gut“ und „Morgen wird’s heller“ nur schneller… geht‘s nicht. Sprachlose Mauern. Stein für Stein. Schützen das Sein, sperren ein, halten neblige Trauer. Die Tage nicht hell, während grell draußen Sonne scheint. Nicht mich meint. Der Blick gebrochen, verkrochen in mir. Überleben hinter Fassaden, hinter „Es wird schon werden“. Vielleicht morgen. Vielleicht später. Vielleicht aber auch nicht. Leben hält nicht...
29. Juni 2021
Bevor ich zerbrach…hätte ich gehen sollen, dich nicht wollen sollen, die Tür verschließen, fest und noch fester, mich verstecken in dunklen Ecken, in der Höhle bleiben, mich nicht zeigen und nicht mal dran denken, ich könnte es lenken: das Schicksal und dass es anders werden würde als es ist, hätte sehen sollen… dass du scheinst und nicht bist. Ich hätte gehen sollen, dich nicht wollen sollen, dir nicht trauen dürfen, nicht blutig schürfen dürfen, das Herz und die Hände, nach...
19. Juni 2021
Ich bewege in meinem Herzen, dich und mich, den Schmerz und die Scham, die kam, mich überfiel als meine Liebe zu viel und ich zu wenig wurde. Ich bewege in meinem Herzen, das, was zu schwer, was zu sehr an mir reißt, an mir zerrt, den Blick versperrt auf barfüßige Tage und Mohnblumengewitter. Ich bewege in meinem Herzen das Gestern ohne Morgen, borge Mut von all jenen die den Blick in Richtungen lenken, sich nicht verrenken um sich selbst zu verschenken. Es ist still. Und ich bewege in...
12. Juni 2021
Unverbunden unter Vielen unter Lachen unter freundlichen Gesten Unverbunden in blühender Sonne zwischen warmen Blüten mit vereistem Herzen Unverbunden mit Gedanken an Gestern und verlorener Wärme Unverbunden mit Blicken ins Leere einsam
03. Juni 2021
Entsorgt. Wie Müll, den man vor die Tür stellt, wenn dir einfällt, dass er keinen Wert, keinen Platz mehr hat, zwischen sieben Sachen, zwischen deinem Lachen, zwischen Tun und Machen, zwischen Schneller und Weiter und grenzenlos Heiter, zwischen all dem Drüber und dann doch Hinüber, zwischen Extremen und Zukunft auf Sand ohne sicheren Stand. Müll. Vor der Tür soll er sich selbst trennen oder wegrennen, sich selbst entsorgen, denn morgen soll jemand davor stehen, der besser ist, alles...
30. Mai 2021
Du gingst fort, weil ich blieb, mit jedem Wort, das ich schrieb, jeder Kerbe die ich trieb in mein Vermissen. Mit jedem Wort... gingst du fort. Und wenn ich nun schweige, das Erinnern vertreibe, leere Versprechen zwischen uns schiebe, wie Nebel, in dem alles verblasst, in dem du mich verpasst, der sich wohlig dem einfachsten Weg anpasst... was bleibt? Ein Kapitel, das länger hat sein wollen, ein Ende was nicht Ende hat sein wollen, ein Jahr... was Leben hat sein wollen. Es bleibt ein Raum, der...
27. Mai 2021
Gute Gedanken...

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